Implantate

Implantate werden eingebracht, um ästhetisch und funktionell hochwertigen Zahnersatz zu tragen, zu halten oder zu stützen. Das prothetische Versorgungsspektrum der modernen Zahnheilkunde wird durch die Implantologie erweitert und optimiert. Implantate ermöglichen zum Beispiel:

  • beim Ersatz eines einzelnen Zahnes die Zahnsubstanz der Nachbarzähne zu erhalten, da sie nicht präpariert werden müssen, oder
  • festsitzende Brücken mit komfortablem Sitz auch dort noch einzugliedern, wo sonst eine herausnehmbare Prothese eingesetzt werden müsste.

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Das heißt, Implantate schaffen die Voraussetzung für einen optimal angepassten Zahnersatz. Mit konventionellen Prothesen kann die Kaufunktion oft nur eingeschränkt wieder hergestellt werden.

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Obwohl keine Allergien auf Titan bekannt sind, gibt es sehr wohl Titan-Unverträglichkeiten. Das bedeutet, Implantate werden individuell nicht vertragen. Zum Austesten der individuellen Verträglichkeit gibt es einen Bluttest. Dieser wird in die Charité Berlin geschickt und gibt Aussage darüber, ob eine Implantat-Unverträglichkeit besteht. Im Falle einer solchen Unverträglichkeit werden die Implantate aus Zirkon individuell für den Patienten angefertigt (mit aufgerauter Oberfläche und individuell gefräst).

Computeranimierte Implantation

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Um einen möglichst optimalen Sitz des Implantates in Bezug auf die Zahnkrone und den Knochen zu gewährleisten, wird mittels computernavigierter Implantation das Implantat millimetergenau am Computer geplant und über eigene Bohrhülsen exakt (sowohl in der Dicke, als auch in der Länge) in den Kieferknochen gesetzt. Dadurch wird eine höchstmögliche Stabilität des Implantates erreicht.

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Zudem ist es dafür notwendig, eine Schablone anzufertigen, ein Computer-Tomogramm zu erstellen und dieses dann in den Computer zu importieren. Mittels spezieller Software wird das Implantat dann am Bildschirm geplant, um eine optimale Implantatposition zu erreichen.

Die Daten werden auf eine Bohrschablone übertragen und die Positionspins fixiert.

Für die Patienten ergeben sich daraus wesentliche Vorteile, wie:

  • Verkürzung der Behandlungszeit
  • Sichere Implantatposition
  • Geringfügige oder keine postoperative Beschwerden

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